Am vergangenen Samstag, den 18. März 2017 fand die erste Begegnung in der Judo-Bayernliga statt. Zu Gast war der ESV Ingolstadt, für die Mainburger ein unbekannter Gegner. Bei den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung herrschte zu Beginn ein wenig Unverständnis, da die Kampfregeln ab der Bayerliga aufwärts bis zur 1. Bundesliga geändert worden waren.  Die wesentlichsten Änderungen waren, dass die Kampfzeit von 5 auf 4 Minuten verkürzt wurde. Die bisherige kleine Wertung „Yuko“ wurde ganz gestrichen. Konnte man bisher mit zwei Wazaarie, was ein Ippon ergab, der Kampf gewinnen, so besagte die neue Regelung, dass nur mit einem erzielten Ippon (ganzer Punkt) der Kampf während der regulären Kampfzeit vorzeitig beendet war. Sollte am Ende der regulären Zeit ein Gleichstand bei den Wertungen vorhanden sein, so folgte der „Golden Score“, was bedeutete, dass derjenige siegte, der die erste Wertung erzielte. Soweit die wesentlichsten Änderungen.

Sowohl der TSV Mainburg als auch der ESV Ingolstadt hatten die Gewichtsklassen vollständig besetzt. Im ersten Durchgang standen – 90 kg Patrick Rauh und Benjamin Lütjens für die Hopfenstädter auf der Matte. Beide konnten für Mainburg punkten. Über 90 kg waren Simon Glockner und Michael Graßl am Start, die beide ihre Begegnungen unglücklich verloren. Ebenso erging es Nico Menzel und Dominik Haslinger in der Gewichtsklasse – 73 kg.  So kam es, dass Mainburg mit 4 : 2 Punkten in Rückstand war. Bis 66 kg konnte Florian Birner den Vorsprung durch einen Sieg verkürzen, Fritz Föhlisch hatte gegen seinen Kontrahenten aus Ingolstadt keine Chance und verlor. Die letzten beiden Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 81 kg bestritten Daniel Neuberger und Artur Fuhrmann. Während Neuberger einen Punkt für Mainburg erzielte, musste Fuhrmann verletzungsbedingt aufgeben. Das Zwischenergebnis nach den ersten Durchgang lautete 4 : 6 für den ESV Ingolstadt.

Zweifel kam bei den Zuschauern auf, ob die Mainburger Judoka den Rückstand im zweiten Durchgang wettmachen oder die Begegnung sogar zu ihren Gunsten drehen konnten.  Groß war die Freude deshalb, als sowohl Patrick Rauh, Benjamin Lütjens ( - 90 kg), Simon Glockner, Michael Graßl ( + 90  kg) und Nico Menzel ( - 73 kg)  ihre Kämpfe gewannen und so einen Vorsprung von 3 Punkten erzielten.  Dominik Haslinger ( - 73 kg) musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Florian Birner ( - 66 kg) stellte den alten Abstand wieder her, während Fritz Föhlisch in seinem Kampf unterlag.  Vor den letzten beiden Begegnungen stand es  10 : 8 für Mainburg.  Der ESV Ingolstadt konnte zu einem Unentschieden ausgleichen, vorausgesetzt, dass beide Kämpfe gewonnen wurden. Diese Hoffnung machte Daniel Neuberger nach einer Kampfzeit von 3 ½ Minuten zunichte, als er seinen Gegner, der bereits 2 Wazaari hatte, mit Ippon besiegen konnte.  Im  letzte Kampf, den Stefan Grunst für Mainburg bestritt, am knappen Sieg der Hopfenstädter aber nichts mehr änderte,  entschied der Ingolstädter Judoka für sich. Das Endergebnis der Begegnung endete somit  11 : 9 für Mainburg. Den zahlreichen Zuschauern wurde Judo auf technisch hohem Niveau und spannende Kämpfe bis zum Schluss geboten.

170318 KT Mainburg


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