Bayerischer Judoverband zeichnet verdiente Mitglieder der TSV-Judoabteilung aus

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Die Judoabteilung des TSV Mainburg widmet sich seit nunmehr 50 Jahren dem „sanften Weg“ oder – wie es in einer anderen Übersetzung des Begriffs Judo heißt – „dem Grundsatz des Nachgebens“. Der Ehrentag, von vielen fleißigen Helfern organisiert, begann am Nachmittag  mit  einem Schnuppertraining, abgehalten von Jens Keidl und unterstützt von einigen Schwarzgurt-Trägern der Judoabteilung, bei dem sich jedermann ganz unverbindlich in den Künsten dieser Kampfsportart üben oder einfach nur zusehen konnte.

Bei der Jubiläumsfeier übermittelten nicht nur Bürgermeister Josef Reiser, seine beiden Stellvertreter und Sportreferent Helmut Fichtner herzliche Glückwünsche.  Auch BLSV-Kreisvorsitzender Erich Schneider und der Bezirksvorsitzende des BJV, Jürgen Neumaier, zählten zu den Gratulanten. Bürgermeister Reiser wusste den Stellenwert der Arbeit, die von den Judoka  geleistet wird, hervorzuheben. Die Sportart, die von einem hohen Maß an Disziplin geprägt ist, vermittelt zudem Werte wie Höflichkeit, Respekt und Ehrlichkeit, wodurch die Abteilung auch maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Einzelnen beiträgt.

Für eine „sehr gute Entscheidung“ befand Judo-Abteilungsleiter Michael Graßl, dass sich  die Gründungsmitglieder mit Pater Guido Kreppold vor einem halben Jahrhundert entschlossen haben, Judo im Turnverein – dem größten Sportverein im Landkreis Kelheim – zu integrieren. Von einer in jeder Hinsicht „glücklichen Fügung“ sprach auch TSV-Vorsitzender Alexander Hauf, der sich wünschte, dass Mainburg die traditionellen „Judo-Werte“ wie Freundschaft und Respekt noch viele Jahre in die Welt hinaustragen könne.

Ein Meilenstein der Abteilung war der Neubau der Kleinsporthalle „Dojo“ (traditioneller japanischer Übungsraum) im Jahr 1993. Das Projekt ist eine Erfolgsgeschichte, die seither ohne Pause mit viel Leben erfüllt ist, sei es von den Jüngsten in der Spielwiese bis zur Seniorengruppe.
Über elf Trainingseinheiten für Damen, Herren, Kinder und Senioren zeigen, dass der fernöstliche Kampfsport trotz seines vergleichsweise „Nischendaseins“ alle Altersgruppen anspricht. Die Erfolge in einzelnen Ligabetrieben können sich sehen lassen. So wurde die erste Herrenligamannschaft, die seit mehr als neun Jahren in der Bayernliga kämpft, im Jahr 2015 ungeschlagen Meister. An diesen Erfolg knüpften die Herren in den kommenden Jahren jeweils mit dem Vizemeistertitel an. Doch auch die Senioren Ü 30 konnten bei  Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften Medaillen erkämpften und somit die Vereinsfarben des TSV überregional bekannt machen.

Den Erfolg des Judosportes stellen 17 lizenzierte Trainer und sechs  Kyu-Prüfer sicher. Das Ziel für  die  nächsten Jahre ist, so Abteilungsleiter Graßl,  das Halten der Kinder und Jugendlichen im Verein, um die so  vorhandene oder entstehende Lücke zwischen dem Jugend- und Erwachsenbereich zu schließen.

Ein weiteres Highlight war die Mitgliederehrung. Für Ihre langjährige Treue und ihr vorbildliches Engagement  um die Abteilung erhielten Florian Semsch die Ehrenuhrkunde des Bayerischen Judoverbandes mit  Ehrennadel in Bronze, Wilhelm Seisenberger in Gold und Reinhold Wimmer in Gold mit Kranz  von Jürgen Neumaier überreicht.

Den Abschluss des offiziellen Teils der 50-Jahr-Feier bildete das „Sportstudio“. Weltmeistertrainer Willi Judoka (Willi Mitterer) erheiterte mit  seinen  witzigen Anekdoten die Zuhörer. „Sportreporter“
Semsch  musste sich gezwungener Maßen als „Flugobjekt“ für verschiedene Würfe zur Verfügung stellen, was bei den Anwesenden viel Heiterkeit auslöste.

Danach saß man noch in gemütlicher Runde einige Stunden zusammen.

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